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Studien belegen: EMS-Training wirksam bei unspezifischen Rückenschmerzen

Gibt es tatsächlich Studien, die bestätigen, dass EMS bei nicht-spezifischen Rückenschmerzen wirksam ist? Ja, es gibt sie. Studien beweisen: Medizinische EMS ist gleichwertig wirksam wie herkömmliche Therapiestrategien – in deutlich kürzerer Zeit. [1,2]

💡 Was sind unspezifische Rückenschmerzen?

Unspezifische Rückenschmerzen, oft auch als Kreuzschmerzen bezeichnet, entstehen durch Funktionsstörungen der Rückenmuskulatur wie Muskelverspannungen oder muskuläre Dysbalancen. Meist führen Fehlbelastungen durch langes Sitzen in derselben Position, einseitige oder schwere körperliche Arbeit, aber auch psychische Belastungen wie Stress zu den Beschwerden.

Eine Lösung, die einen dualen Ansatz verfolgt, ist die medizinische EMS. Die Kombination aus elektrischen Impulsen und einfachen Kräftigungsübungen für den Rücken wirkt sowohl in der Prävention als auch in der Therapie von Rückenschmerzen.

Medizinische EMS vs. Goldstandard [1]

Medizinische EMS linderte Rückenschmerzen mindestens gleichwertig wirksam wie die multimodale Behandlung (Goldstandard). Und dies bei wesentlich geringerem Zeitaufwand.

Fazit: Medizinische Elektro-Muskel-Stimulation als effektive und mit 20 min./Woche Trainingszeit sehr zeitsparende Alternative zu etablierten multimodalen Behandlungsmodellen.

Studiendetails:

Studiendesign: Prospektive, kontrollierte, nicht-randomisierte klinische Studie
Patientengruppe: Patient*innen mit nicht-spezifischen Rückenschmerzen
Alter: 18-86 Jahre, Median: 58,6 Jahre
Stichprobengröße: n = 128
Untersuchung: Effekte der Interventionen auf die Intensität der Rückenschmerzen zu verschiedenen Studienzeitpunkten, die Lebensqualität und die Einschränkungen durch den Rückenschmerz. Zudem wurde der Effekt auf die muskuläre Funktion und die posturale Stabilität untersucht.
Interventionen:

  1. WB-EMS-Gruppe: WB-EMS-Applikation in Kombination mit leichten Körperübungen zur Rückenkräftigung, bestehend aus: Kniebeugen, Schmetterling rückwärts links/rechts, Rumpfdrehung links/rechts, diagonale Crunches links/rechts/gerade, Rumpfstreckung und Tischposition.
  2. Gruppe mit multimodalem Behandlungskonzept Programm entsprechend den Empfehlungen der nationalen deutschen und europäischen Leitlinien bestehend aus Physiotherapie, physikalischer Therapie, Psychotherapie, Ergotherapie und Pädagogik.
  3. Passive Kontrollgruppe (KG): Proband*innen ohne Rückenschmerzen, keine Intervention

Zeitlicher Umfang:

  1. Gruppe: 1-mal 20 Minuten/Woche für insgesamt 6 Monate
  2. Gruppe: Montag-Freitag on 9-16 Uhr für insgesamt 4 Wochen
  3. Gruppe: /

Ergebnisse:

Gleichwertige Wirksamkeit wie Goldstandard:

Für die Medizinische EMS zeigte sich eine mindestens gleichwertige Wirksamkeit wie für die multimodale Behandlung (Goldstandard), und dies bei wesentlich geringerem Zeitaufwand.

Signifikante Schmerzlinderung durch Medizinische EMS:

Klinisch signifikante Verbesserung des primären Endpunktes: Verbesserung der Schmerzskala (= Numeric Rating Scale (NRS 1-10)) um 2 Punkte in der EMS-Gruppe.

Nur leichte Verbesserung der Muskelfunktion durch den Goldstandard:

Nur leichte Verbesserung der Muskelfunktion in der Gruppe mit multimodalem Behandlungsprogramm (Goldstandard)

Keine signifikante Verbesserung des primären Endpunkts (NRS) in der Gruppe mit multimodalem Behandlungsprogramm (Goldstandard)

Medizinische EMS vs. konventionelles Rückentraining [2]

Beide Methoden zeigten eine signifikante Abnahme der mittleren Schmerzintensität und eine signifikante Zunahme der maximalen isometrischen Kraft der Rumpfmuskulatur, wobei diese Ergebnisse durch Medizinische EMS in der Hälfte der Zeit erzielt wurden.

Fazit: Medizinische EMS als gleichwertig effektive und zeitsparende Alternative zu konventionellem Rückenstärkungstraining in der Behandlung von Patient*innen mit nicht-spezifischen Rückenschmerzen.

Studiendetails:

Studiendesign: Kontrollierte, multizentrische Studie
Patientengruppe: Patient*innen mit nicht-spezifischen Rückenschmerzen
Alter: 40-70 Jahre
Stichprobengröße: n = 110
Untersuchung: Vergleich der Wirksamkeit eines konventionellen Rückenkräftigungstraining mit der Anwendung von Medizinischer EMS
Interventionen:

  1. WB-EMS-Gruppe: WB-EMS-Applikation in Kombination mit leichten Körperübungen zur Rückenkräftigung, bestehend aus: Kniebeugen mit Latissimus Pulleys, Butterfly Reverse (mit angewinkelten Armen), gerade Pull-Over mit Rumpfbeugung, Stehende Rumpfbeugung (Crunch), Einbeinstand mit Bizepscurl, seitlicher Ausfallschritt mit Gewichtsverlagerung und Bizepscurl
  2. Gruppe mit konventionellem Rückenkräftigungstraining Übungen zur Stärkung des Rückens und der Core-Stabilisierung

Zeitlicher Umfang:

  1. WB-EMS-Gruppe: 20 Minuten/Woche, für insgesamt 12 Wochen
  2. Gruppe mit konventionellem Rückenkräftigungstraining: 45 Minuten/Woche, für insgesamt 12 Wochen

Ergebnisse:

Gleichwertig signifikante Abnahme der Schmerzintensität:

In beiden Gruppen zeigte sich eine signifikante Abnahme der mittleren Schmerzintensität (EMS -22,3 ± 20,9 % vs. konventionellem Training -30,2 ± 43,9 %); kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen (p = 0,160).

Signifikante Zunahme der maximalen isometrischen Kraft der Rumpfmuskulatur:

Gleichwertig signifikante Kraftzunahme in beiden Studiengruppen:

  • Rückenmuskulatur: Zunahme der isometrischen Kraft um 15,6 (± 24,9 %) in der EMS-Gruppe vs. 23,0 (± 30,9 %) in der Gruppe mit konventionellem Training, ohne signifikanten Gruppenunterschied (p = 0,297)
  • Rumpfbeuger: Zunahme der isometrischen Kraft um 17,6 (± 24,8 %) in der EMS-Gruppe vs. 18,1 ± (24,8 %) in der Gruppe mit konventionellem Training, ohne signifikanten Gruppenunterschied (p = 0,707)

Quellen:

[1] Konrad KL et al. PLoS ONE 15,8:e0236780.

[2] Weissenfels A et al. Biomed. Res. Int. 2019:5745409.

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